Wenn Sie eine neue Matratze benötigen, sollten Sie heute auch ein neues Kriterium berücksichtigen: die Herstellungstechnologie. Neben den traditionellen Federkernmatratzen hat sich die Memory-Schaum-Technologie etabliert. Sehen wir uns gemeinsam an, was genau das ist und ob sie tatsächlich eine Weiterentwicklung der Federkernmatratze darstellt.
Federkernmatratze: die Tradition
Die Federkernmatratze, auch als „traditioneller“ Matratzentyp bekannt, besteht im Wesentlichen aus Stahlfedern, die von Schichten anderer Materialien umgeben sind. Je nach Art der verwendeten Federn bieten diese unterschiedlichen Stütz- und Komfortgrade. Sind die Federn miteinander verbunden, spricht man von einer „Innenfederkernmatratze“; sind sie einzeln gewickelt, nennt man sie Taschenfederkernmatratze. Andere Matratzen, sogenannte „Hybridmatratzen“, kombinieren die Vorteile beider Systeme, indem sie Memoryschaum um die Federn schichten.
Vorteile von Federkernmatratzen
- Sie benötigen eine relativ kurze "Akklimatisierungszeit".
- Die Variante mit der "durchgehenden Spule" ist recht erschwinglich.
- Der Schlaf ist auf Matratzen normalerweise kühler als auf Schaumstoffmatratzen, da diese eine bessere Luftzirkulation im Inneren ermöglichen.
- Die Federn sorgen für ein angenehmes, federndes Gefühl, für diejenigen, die das „Einsinken“ von Memory-Schaum bevorzugen.
Nachteile von Federkernmatratzen
- Sie lassen sich nicht komprimieren und vakuumverpacken, daher ist eine Hauslieferung erforderlich.
- Sie passen nicht an den Körper, es sei denn, wir haben eine Schicht Aufbewahrungsschaumstoff.
- Die Federn können einen unnatürlichen Druck ausüben, was Schmerzen verursacht, anstatt sie zu lindern.
- haben tendenziell eine kürzere Lebensdauer und Garantie.
- Sie müssen sie regelmäßig drehen, damit sie in Top-Zustand bleiben.
- Bei Doppelmatratzen werden die Bewegungen auf den Partner übertragen.
Memory-Schaum-Matratze: die Innovation
Im Vergleich zu ihren Markteinführungsjahren zählen Memoryschaummatratzen heute zu den beliebtesten und gefragtesten Matratzen – und das genau wegen ihrer einzigartigen Eigenschaften. Sie passen sich jeder Wirbelsäulenposition an und entlasten den Druck , weshalb Memoryschaummatratzen für Menschen mit Schmerzen zur ersten Wahl geworden sind. Technisch gesehen wird Memoryschaum aus Polyurethanschaum hergestellt, dem Substanzen beigemischt werden, die seine Dichte verändern. Die Meinungen zu Memoryschaum sind im Allgemeinen positiv, da es sich um ein viskoelastisches Material handelt, das nicht nur auf das Körpergewicht, sondern auch auf Wärme reagiert! Der Name „Memory“ rührt daher, dass das Material quasi ein Gedächtnis besitzt: Es kann sich für einige Sekunden an die erlittenen Verformungen erinnern. Sie können diesen kleinen Test direkt an einer beliebigen Memoryschaummatratze durchführen: Legen Sie Ihre Hand darauf, üben Sie leichten Druck aus und heben Sie die Matratze an. Sie werden sehen, dass ein Abdruck zurückbleibt, der einige Sekunden sichtbar bleibt. Anschließend kehrt die Matratze langsam in ihren ursprünglichen Zustand zurück.
Generell zählen Memoryschaummatratzen zu den besten Matratzen zur Schmerzlinderung, sind aber auch eine gute Wahl für alle, die ihren Schlaf verbessern und tiefer schlafen möchten. Egal ob Sie auf der Seite, dem Rücken, dem Bauch oder in einer Kombination dieser Positionen schlafen – Memoryschaummatratzen erfüllen alle Ihre Bedürfnisse.
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